«Stark heisst auch eigenständig und sicher»

Wolfgang Schibler ist Präsident der SVP Buchs und nimmt zu den Wahlkampf-Slogans seiner Partei für die Einwohnerratswahlen vom 26. November Stellung.

Wolfgang Schibler, die SVP will Buchs stark machen. Wie soll das geschehen?
Insbesondere geht es darum, die eigenen Stärken der Dorfgemeinschaft zu erkennen und diese in den Vordergrund zu stellen. Ich denke an die Lage, Industrie, Handel und Gewerbe sowie die Wohn- und Lebensqualität. Stark heisst aber auch, eigenständig und selbstbewusst zu sein.

Die Eigenständigkeit ist beim Plan der Grossregion Aarau ein aktuelles Thema?
Genau! Buchs versteht sich nicht nur als Agglomeration von Aarau sondern als eigenständiges wirtschaftliches und kulturelles Zentrum. Kooperationen mit den Nachbargemeinden und dem Kanton sind aus einer selbstbewussten Position heraus zu vereinbaren. Der Nutzen für Buchs steht dabei im Vordergrund. In Buchs werden für die wichtigen Anliegen der Gesellschaft auch eigene und passende Lösungen gesucht. Es wird nicht einfach nachgemacht, was andernorts praktiziert wird.

Die Sicherheit ist das Kernthema der SVP. Ist Buchs unsicher?
Sicherheit ist mehr als Kriminal- und Unfallstatistik. Sicherheit ist ein subjektives Lebensgefühl und sorg für Lebensqualität. Dafür braucht es klare, nachvollziehbare und kontrollierbare Regeln. Es ist die Aufgabe von Politik und Behörden diese Regeln zu definieren, zu kommunizieren und deren Einhaltung durchzusetzen.

Sie sprechen die Häufung von Asylsuchenden in der Gemeinde an?
Es ist die Aufgabe einer kultivierten Gesellschaft die Schwachen zu schützen. Zusätzliche Asylsuchende mag unser Dorf nicht mehr tragen, zudem müssen wir wieder an die älteren und randständigen Landsleute denken. Sicherheit und individuelle Freiheit stehen oft im Widerspruch. Es muss ein zentrales Anliegen sein, Parallelgesellschaften zu vermeiden.

Interview Wolfgang Schibler

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